Aktuelles

Meldungen Juni 2022

Vortrag von Dr. Raja Sakrani 
auf dem 3rd International Congress of PLURIEL "Islam & Otherness" (Video online)

Die gehaltene Plenary lecture von Frau Dr. Raja Sakrani zum Thema „The other in Islamic civilization: from the immanence of cultures to divine transcendence“ am 24. Mai 2022 im Rahmen des 3rd international congress of PLURIEL „Islam & Otherness“  an der Université Saint Joseph de Beyrouth ist unter diesem Link verfügbar: https://youtu.be/HJjlL0DG0wo

Der Link wurde von der PLURIEL-Plattform vorbereitet.

Die Fotos wurden vom Veranstalter "PLURIEL" zur Verfügung gestellt.

      


Meldungen Mai 2022

Vortrag von Dr. Raja Sakrani 
auf dem 3rd International Congress of PLURIEL "Islam & Otherness"

Frau Dr. Raja Sakrani hält am 24. Mai 2022 im Rahmen des 3rd international congress of PLURIEL „Islam & Otherness“ eine Plenary lecture zum Thema „The other in Islamic civilization: from the immanence of cultures to divine transcendence“. Die internationale Tagung findet vom 23. bis 27. Mai 2022 an der Université Saint Joseph de Beyrouth und an der Université La Sagesse in Beirut statt. Näheres zur Tagungshomepage und zur Registration: 
https://pluriel.fuce.eu/congres/congress-islam-and-otherness/?lang=en

Das Programm der Tagung kann hier abgerufen werden.


Meldungen April 2022

Final Conference - The Käte Hamburger Center “Law as Culture”: Reflecting on a Paradigm and a Format of Knowledge (Online Conference)

May 12-13, 2022 (via Zoom)

Closing rituals have their own logic: Melancholy is banned while a kind of festive mood is supposed to set in, one that reminds us of both past feelings of attachment and the future that lies ahead. This is also the case for actual mourning rituals: Providing a sense of identity for a community that is to live on in new forms. To do so, one must make sure of the past, be it a family history or the story of a nation or an “institution.” Our program attempts to incorporate all of these elements: It requires looking back at the Center’s developmental dynamics, in which the unfolding of the “Law as Culture” paradigm played no small role.

This creates the theoretical space for individual narratives about particular thematic foci of our work, which is reflected not least in the wide-ranging analysis of normativities, spanning from good manners to pandemic ethics, digital normativity, or the relationship to nature. Outstanding artists who have joined us as Artists in Residence will talk about their experiences with the cross-pollination of research and art. Thus, we will once again reflexively turn to the question of what constitutes the special charm of and the epistemological opportunities at the Käte Hamburger Centers, unique institutes placed between the pre-modern, aristocratic model à la manière de Saint-Simon and hypermodern think tanks!

The invitation flyer with the complete program can be found here and here, the poster for the conference here.


WDR-Interview mit Dr. Raja Sakrani

Ein aktuelles WDR-Interview mit Dr. Raja Sakrani über ihre Arbeit am Käte Hamburger Kolleg "Recht als Kultur", insbesondere über die Forschung zu islamischen Rechtskulturen, ist über die folgenden Links abrufbar:

1. https://www1.wdr.de/radio/cosmo/programm/sendungen/al-saut-al-arabi/arabische-  community/arabischecommunity834.html

2. https://fb.watch/cuhuo7x_nj/

3. https://open.spotify.com/episode/3tL8ShjsIOVYd5cHg5N626?si=7c2JISd-Sj6wYrcg5G6cdw&utm_source=native-share-menu


Neue Publikation

Soeben ist bei University of Toronto Press ein von Peter Goodrich und Katrin Trüstedt herausgegebener Band erschienen, der sich erneut mit dem Fall des Richters David Paul Schreber beschäftigt, unter dem Titel "Laws of Transgression: The Return of Judge Schreber". Professor Gephart vertritt in dem ersten Beitrag des Bandes die These, dass die deutungsbedürftige Erkrankung Schrebers als eine Fluchtbewegung aus dem eisernen Käfig des systematisch rationalisierten Rechts des späten 19. Jahrhunderts, insofern mit Max Weber, interpretiert werden kann. Hierbei ist auch der letzte Fall Schrebers dokumentiert und transkribiert.

"Bildgestaltung von Werner Gephart"


Meldungen März 2022

Book Launch: „In the Realm of Corona Normativities II - The Permanence of the Exception"

Besonders hinweisen möchten wir Sie auf den Book Launch zum zweiten Band der Corona-Studie mit dem Titel "In the Realm of Corona Normativities II - The Permanence of the Exception" (hrsg. von Werner Gephart und Jure Leko) am Dienstag, den 22. März 2022, 15 Uhr bis 17:30 Uhr.

Weitere Informationen zum Book Launch finden Sie unter Aktivitäten.

Das Programm gestaltet sich wie folgt:

Einstieg: Corona und Krieg
Warum es Sinn macht über Corona zu sprechen, auch wenn der Krieg gegen die Ukraine unsere Aufmerksamkeit in Beschlag nimmt!
Anmerkungen von Gerd Krumeich                 
 
Das Corona-Projekt am Käte Hamburger Kolleg „Recht als Kultur“
Werner Gephart und Jure Leko
                                                                              
1. Die Erschütterungen der Systemwelt und der Einbruch in die Lebenswelt
Daniel Witte: Theoretische Anomalien                                                                  
Reaktionen von Marta Bucholc u.a.      
                                                                                                    
2. Veränderungen der Beobachterperspektive
Mariacarla Gadebusch Bondio, Birgit Ulrike Münch: Beobachterparadoxien
Reaktionen von Beatriz Barreiro Carril, Pierre Brunet u.a.
                                                                       
3. Noch immer im Reich des Normativen
Kornelia Hahn: Codierungswidersprüche                                                               
Reaktionen von Sam Whimster, Jonas Grutzpalk u.a.
                                                     
4. Zur Kulturbedeutung der pandemischen Krise
Maurizio Ferraris: Corona and the Human Condition                                            
Reaktionen von Annemarie Bonnet u.a.                                
 
5. Die Corona-Studie: von außen betrachtet
Katharina Boele-Woelki: Ein Blick auf die Corona-Studie aus rechtsvergleichender Perspektive


Meldungen Februar 2022

Veranstaltungen von Professor Gephart am Institut Michel Villey, April 2022

Prof. Dr. jur. Dr. h.c. Werner Gephart (ancien professeur de SciencesPo und chevalier de l’Ordre Nationale du Mérite) wurde zum "Senior Villey Fellow" für das akademische Jahr 2021/2022 am Institut Michel Villey, Paris II (Panthéon-Assas) ernannt. Im Rahmen dieser Tätigkeit wird er unter anderem ein Doktorandenseminar zur sog. "Rechtssoziologie" Max Webers abhalten, für die es im frankophonen Sprachraum leider nur eine schlechte, wenn nicht irreführende Übersetzung gibt, wenngleich die Weberforschung in Frankreich in den vergangenen Jahrzehnten einen enormen Aufschwung erfahren hat.

Es sind folgende Veranstaltungen geplant:

  1. Théorie de société et le droit (mit Olivier Beaud)
  2. Droit et culture: histoires et perspectives (mit Diana Villegas)
  3. Cultures constitutionelles d’après le paradigme „Recht als Kultur“ (mit Pierre Brunet)
  4. Instroduction à la lecture de la sociologie de droit chez Max Weber (MWG I/22-3) (mit Olivier Jouanjan)

Insgesamt dient das Veranstaltungspaket dem Transfer von Forschungsergebnissen des Käte Hamburger Kollegs „Recht als Kultur“. Hierbei wird der deutsch-französischen Dimension der Genese einer Soziologie des Rechts, die sich in den Gründervätern Émile Durkheim und Max Weber manifestiert, eine besondere Aufmerksamkeit gewidmet. Das im Kolleg entwickelte „Law-as-Culture Paradigm“ bietet Chancen einer Erweiterung in die Richtung postkolonialer Rechtsdiskurse und Praktiken, sowie einer durchaus feministisch angelegten Rechtsanalyse, in der die „pandemische Geltungskultur“ zum Beispiel „Vulnerabilität“ als ein Motiv juridischen Handelns aufzeigt.

Werner Gephart, 8. März 2022


Neue Publikation

Soeben ist mit Werner Gephart/Jure Leko (Hrsg.): In the Realm of Corona Normativities II - The Permanence of the Exception der 27. Band der Schriftenreihe "Recht als Kultur" (herausgegeben von Werner Gephart) erschienen.

Weitere Informationen zu den Veröffentlichungen des Kollegs finden Sie unter Publikationen.


Meldungen Dezember 2021

Pratiksha Baxi erhält Infosys-Preis 2021

Professor Dr. Pratiksha Baxi, ehemalige Fellow am Käte Hamburger Kolleg „Recht als Kultur“, erhält für ihre bahnbrechenden Arbeiten über sexuelle Gewalt und Rechtsprechung den Infosys-Preis 2021 für Sozialwissenschaften. Ihre außergewöhnlichen ethnografischen Forschungen und akribischen Analysen zeigen, wie geschlechterspezifische Gewalt durch die juristische Praxis reproduziert wird. Ihre Arbeit verbindet auf brillante Weise Rechtswissenschaft, Soziologie und Anthropologie und hat den wachsenden Bereich der Untersuchung des sozialen Lebens des Rechts nachhaltig beeinflusst. 

Um die vollständige Meldung zu lesen, kopieren Sie bitte den folgenden Link und fügen ihn in die Adressleiste Ihres Browsers ein:

https://www.livelaw.in/news-updates/dr-pratiksha-baxi-awarded-infosys-prize-2021-for-social-sciences-186896

Professor Dr. Pratiksha Baxi war Fellow am Käte Hamburger Kolleg „Recht als Kultur“ von April bis Juli 2017, von August bis September 2012 und von Mai bis Juli 2011.


Meldungen September 2021

Vortrag von Werner Gephart

Am Mittwoch, dem 29. September 2021, wird Professor Gephart auf dem Internationalen Kongress der Gesellschaft für Musikforschung im Rahmen des Hauptsymposions „Ästhetische Normativität in der Musik“ eine key note zum Thema „The Normative Framing of Musical Effervescence“ im Festsaal der Universität Bonn halten. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Kongresses „Musikwissenschaft nach Beethoven“ unter https://www.gfm2020.uni-bonn.de/ (Wenn Sie diesem Link folgen möchten, dann kopieren Sie ihn bitte und fügen Sie ihn in die Adressleiste Ihres Browsers ein).

Im Abstract zum Vortrag heißt es:

Der Vortrag möchte sich aus einer normwissenschaftlichen Perspektive dem Phänomen der Musik nähern und zugleich Normativität aus dem Geist der Musik zu begreifen suchen. Hierzu wird genetisch und begriffsgeschichtlich eine Nähe von juridischer Normativität und der musikalischen Sphäre aufgezeigt, die man als Wahlverwandtschaftsverhältnis, sowohl in der okzidentalen, wie der außerokzidentalen Kultur bezeichnen kann. Nach der Normativität von Musik zu fragen, wie es dieser großartige Kongress unternimmt, erschließt unterschiedliche Felder im Reich des Normativen: Brauch, Usance, Moral und Sitte, sowie strikteste Verpflichtung gegenüber der Kontingenznorm der Improvisation. Es geht also um eine gleitende Skala der Normgeltung, die zu der paradoxen Metanorm der Moderne führt: dem Normbruch als Grundnorm der Moderne, als Voraussetzung der Entstehung des Neuen. Eines Neuen, das eine weiterführende ästhetische Qualität aufweist und sich als Avantgarde und revolutionärer Akt bemerkbar macht, der in der tragischen Falle der Normalisierung zum neuen Ausgangpunkt der Veränderung wird, solange nicht Normerstarrung und konservative Normbewahrung zur Paralyse der ästhetisch-musikalischen Entwicklung führen. Lässt sich vor diesem Hintergrund das Phänomen „Beethoven“ normlogisch beschreiben? Die normativ-juridische Einhegung der musikalischen Energien im Schutzgut des Werkes, der Aufführung, der Praxen ist zugleich ein Indikator dafür, was wir unter dem Rätsel der Musik überhaupt verstehen. Hier stößt Recht freilich immer wieder an seine Grenzen in der Erfassung einer grenzenlosen Sphäre, der Musik, die nicht ohne Grund für Weber als Prüfstein seiner Rationalisierungsthese angesehen wurde, die aus dem – wie er meint – „Irrationalsten“ komponiert ist, das die menschliche Kultur kennt: den Emotionen und Gefühlen. Geht es in Normativierungsprozessen von Musik also um diese Bändigung oder Entfesselung von Gefühlen, die uns eine Sphäre des Erhabenen spüren lassen? So scheint mir die Frage nach der Normativität von Musik zugleich ein Schlüssel zu der Frage nach der Eigenart musikalischer Erfahrung zu sein, ohne hierbei den Tücken einer Sozialontologie der Musik  zu erliegen. (Werner Gephart)


Meldungen Juli 2021

Programm des Forums "Recht als Kultur" für das 4. Quartal 2021 und das 1. Quartal 2022

Das Käte Hamburger Kolleg „Recht als Kultur“ bietet im Rahmen des gleichnamigen Forums einen Raum für transdisziplinären und transkulturellen Austausch mit internationalen Gästen und den Fellows des Kollegs.
Die Veranstaltungen stehen interessierten Zuhörerinnen und Zuhörern offen und finden voraussichtlich im Max-Weber-Vortragsraum des Kollegs oder alternativ in Form von live-streams statt. Der Eintritt ist frei. Um Voranmeldung wird gebeten (recht.als.kultur@uni-bonn.de).

Das aktuelle Forumsprogramm für Oktober 2021 bis März 2022 finden Sie hier (PDF).

Detaillierte Informationen zu den Einzelvorträgen finden Sie unter Aktivitäten.


Gründungsdirektor Professor Gephart zum "Senior Villey Fellow" ernannt

Prof. Dr. jur. Dr. h.c. Werner Gephart wurde zum "Senior Villey Fellow" für das akademische Jahr 2021/2022 am Institut Michel Villey, Paris II (Panthéon-Assas) ernannt. Im Rahmen dieser Tätigkeit wird er unter anderem ein Doktorandenseminar zur sog. "Rechtssoziologie" Max Webers abhalten, für die es im frankophonen Sprachraum leider nur eine schlechte, wenn nicht irreführende Übersetzung gibt.


Communities and the(ir) Law

Internationale Online-Konferenz des Käte Hamburger Kollegs „Recht als Kultur“

1./2. Juli 2021 (via Zoom)

Der Ruf nach Gemeinschaft erhält leicht einen falschen Zungenschlag: entweder führt er in ein imaginäres Reich harmonischer Vergangenheit oder in eine Beschwörung von Gemeinsamkeiten, die tatsächliche Konflikte überdeckt. Gleichzeitig ist dieser Traum in vielen Gesellschaften lebendig: sei es in der Form eines „Gemeinsamkeitsglaubens“, in der Dekonstruktion von „imagined community“ oder in der Suche nach Quellen des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Aber ist „Gemeinschaft“ nur eine ideologische Zauberformel, in deren Sog dann auch das Rechtsverständnis gerät, oder weist der Begriff auch noch in modernen Gesellschaften auf ein zentrales soziales und soziologisches Problem hin? Die internationale Konferenz „Communities and the(ir) Law“ widmet sich vor diesem Hintergrund den vielschichtigen Zusammenhängen von „Gemeinschaft“ und „Recht“ und fragt nach ihrer möglichen Aktualität für brennende Fragen unserer Gegenwartsgesellschaften.

Die Veranstaltung beginnt mit einem Rückblick in die Theoriegeschichte des Gemeinschaftskonzepts und seiner Verbindungen zum Recht, um in einem zweiten Schritt systematische Zusammenhänge zwischen Gemeinschaftsbildung und Normativität zu analysieren. In einem idealtypisch angelegten Vergleich werden sodann sozietale Gemeinschaften und ihr Recht in den Blick genommen: von der islamisch geprägten Welt über exemplarische Analysen etwa zu China und Nigeria bis zum Pluralismus von Gemeinschaftsformen und normativen Ordnungen der indischen Gesellschaft. Zuletzt werden neue Gemeinschaftsformen angesprochen, die mit den Transformations- und auch Krisenerfahrungen der Gegenwart verknüpft sind: Welche Rolle spielt etwa das Recht für die Konstruktion von Gender- und Identitätskategorien? Was bedeutet es, wenn wir aus dem anthropozentrischen Weltbild heraustreten und Dinge als Träger von Rechten behandeln, vielleicht versuchen, eine „Gemeinschaft der Dinge zu denken“, die auch unser Verständnis des Rechts affiziert? Können wir dem Klimawandel überhaupt begegnen, wenn wir nicht bereit sind, die Vorstellung von „Gemeinschaft“ und „Gemeinsamkeit“ auch auf die Natur zu erweitern? Und welche neuen Formen von Gemeinschaftsbildung gehen mit dem fortlaufenden Prozess der Digitalisierung und der möglichen Entstehung einer digitalen Rechtskultur einher, wie auch mit den Erfahrungen der COVID-19-Pandemie, die wir als Teil einer globalen pandemischen Gemeinschaft sammeln mussten?

Im Rahmen der international besetzten Tagung „Communities and the(ir) Law“ wird diesen und weiteren Fragen zum Zusammenhang von Gemeinschaft und Recht nachgegangen. Die Tagung findet online (via Zoom) statt. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine Registrierung bis zum 27. Juni 2021 erforderlich unter: kspranz@uni-bonn.de

Werner Gephart und Daniel Witte

Den Einladungsflyer mit vollständigem Programm finden Sie hier, das Plakat zur Tagung hier.

Die erste Teilveröffentlichung des Mitschnitts der Tagung finden Sie hier.


Meldungen Juni 2021

Neue Publikation

Soeben ist mit Frode Helmich Pedersen/Espen Ingebrigtsen/Werner Gephart (Hrsg.): Narratives in the Criminal Process der 26. Band der Schriftenreihe "Recht als Kultur" (herausgegeben von Werner Gephart) erschienen.

Eine Leseprobe des Werks finden Sie auf der Seite des Vittorio Klostermann Verlags hier: www.klostermann.de/epages/63574303.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/63574303/Products/9783465045557 (Wenn Sie diesem Link folgen möchten, dann kopieren Sie ihn bitte und fügen Sie ihn in die Adressleiste Ihres Browsers ein).

Weitere Informationen zu den Veröffentlichungen des Kollegs finden Sie unter Publikationen.


Meldungen Mai 2021

Die „Law & Society Association" hat Joachim Savelsberg den „Harry J. Kalven, Jr. Prize“ verliehen!

Die „Law & Society Association" hat Joachim Savelsberg den „Harry J. Kalven, Jr. Prize“ (https://cla.umn.edu/sociology/news-events/news/professor-joachim-savelsberg-receives-harry-j-kalven-jr-award ; wenn Sie diesem Link folgen möchten, dann kopieren Sie ihn bitte und fügen Sie ihn in die Adressleiste Ihres Browsers ein) verliehen: Von August 2013 bis August 2014 war Joachim Savelsberg Fellow am Käte Hamburger Kolleg „Recht als Kultur“. Während seines Aufenthaltes in Bonn entstand das Buch „Representing Mass Violence", welches Annelise Riles, Chair des Award Committees, in ihrer Laudatio besonders würdigte. Harry Kalven war Autor des berühmten Buchs „The American Jury", zusammen mit Hans Zeisel, der erstmals diese Auszeichnung erhielt. Der Preis wird jährlich an herausragende Wissenschaftler für ihr Gesamtwerk zu „Law and Society" verliehen. Joachim Savelsbergs neues Buch heißt: „Knowing about Genocide: Armenian Suffering and Epistemic Struggles“ (https://www.ucpress.edu/book/9780520380189/knowing-about-genocide ; wenn Sie diesem Link folgen möchten, dann kopieren Sie ihn bitte und fügen Sie ihn in die Adressleiste Ihres Browsers ein).

Unser Verlag, Vittorio Klostermann, erhält den deutschen Verlagspreis!

Der Verlag Vittorio Klostermann ist einer der Preisträger des dritten deutschen Verlagspreises 2021; das hat die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Monika Grütters bekannt gegeben. 63 Verlage werden mit insgesamt zwei Millionen Euro als Preisgeld bedacht. Auch die Schriftenreihe "Recht als Kultur" erscheint - mit inzwischen 25 Bänden - in diesem hochrenommierten und erneut ausgezeichneten Verlag. Sie wird herausgegeben von Werner Gephart, Gründungsdirektor des Käte Hamburger Kollegs "Recht als Kultur". Mit Werken und Beiträgen von international herausragenden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern wie Matthias Herdegen, Günther Jakobs, Maurizio Ferraris, Greta Olson u.a. werden Forschungsergebnisse des Kollegs seit nunmehr über zehn Jahren über den Klostermann Verlag einem weiteren Publikum vermittelt, um die kulturelle Dimension des Rechts, auch in der äußeren Gestaltung der Bände dokumentiert, näher zu beleuchten.

Internationale Tagung "Communities and the(ir) Law"

Die ursprünglich für Mai 2021 geplante internationale Tagung "Communities and the(ir) Law" findet nunmehr am 1. und 2. Juli 2021 statt. Das vollständige Tagungsprogramm findet sich in Kürze hier.


Meldungen April 2021

Vortrag von Raja Sakrani

Hiermit möchten wir Sie gerne auf die Veranstaltung „PLURIEL – 3rd International Congress“ zum Thema "Islam & Altérité" hinweisen, die am 13. April 2021 digital um 15 Uhr stattfinden wird.

Vortragende sind u.a. Dr. jur. Raja Sakrani.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie hier


Meldungen März 2021

Corona Normativities and the Healing of Societies: Vortrag von Werner Gephart

Am 24. März 2021 wird Prof. Dr. jur. Dr. h.c. Werner Gephart, Direktor (Gründungsdirektor) des Käte Hamburger Kollegs „Recht als Kultur“, einen Vortrag zum Thema „Corona Normativities and the Healing of Societies“ am CECS (Centre for European and Comparative Legal Studies) der Universität Kopenhagen halten. Der Vortrag findet online in der Zeit von 12:00 bis 13:15 Uhr statt.

Abstract:

The lecture will present a book that was written at the Käte Hamburger Center for Advanced Study in the Humanities "Law as Culture" (In the Realm of Corona Normativities. A Momentary Snapschot of a Dynamic Discourse, ed. by Werner Gephart) and has emphasised two aspects in particular:

  1. the importance of a "pandemic culture of validity", in which all normativity is related to the pandemic state of emergency. Indeed, the cure for the evil of the pandemic crisis is seen in rule-obeying, as a kind of medical remedy.
  2. reflections and reflexes of the crisis in art and culture complement the cultural studies approach to the analysis of the pandemic.

Further questions remain: How can the differences in the success of fighting the pandemic be explained: in different readiness to obey rules or the respective cultures of sanctions? These and other questions are addressed in the follow-up volume, which confirms that the pandemic is a monstrous laboratory of normativity.

Weitere Informationen zum Vortrag und zur Registrierung finden Sie hier: jura.ku.dk/cecs/calendar/2021/corona-normativities-and-the-healing-of-societies/ (Wenn Sie diesem Link folgen möchten, dann kopieren Sie ihn bitte und fügen Sie ihn in die Adressleiste Ihres Browsers ein.)


Meldungen Februar 2021

Maria Eichhorn gestaltet den Deutschen Pavillon in Venedig

Maria Eichhorn wird im kommenden Jahr den Deutschen Pavillon auf der Biennale in Venedig gestalten. Kuratiert wird der Pavillon vom Direktor des Museum Ludwig in Köln Yilmaz Dziewior. Mit Maria Eichhorn habe man "eine international viel beachtete Position" ausgewählt, "die für ihre konzeptuelle Vorgehensweise ebenso bekannt ist wie für ihren feinsinnigen Humor. Mit visuell minimalen Gesten, räumlichen Eingriffen und prozessual angelegten Werken analysiert Maria Eichhorn nachhaltig institutionelle Machtstrukturen sowie politische und ökonomische Zusammenhänge".

Maria Eichhorn war von Oktober 2018 bis März 2019 sowie von Oktober 2019 bis März 2020 Artist in Residence am Käte Hamburger Kolleg "Recht als Kultur". Sie arbeitete in Bonn an ihrem Projekt, dem Rose Valland Institut. Es erforscht und dokumentiert die Enteignung der jüdischen Bevölkerung Europas und deren Nachwirkungen bis in die Gegenwart. Das Institut wurde anlässlich der documenta 14 gegründet.

Mehr Informationen zum Deutschen Pavillon 2022 finden Sie hier: www.ifa.de/ausstellungen/deutscher-pavillon-venedig-biennale/#section1 (Wenn Sie diesem Link folgen möchten, dann kopieren Sie ihn bitte und fügen Sie ihn in die Adressleiste Ihres Browsers ein.)


Meldungen Januar 2021

Programm des Forums "Recht als Kultur" für das 2. Quartal 2021

Das Käte Hamburger Kolleg „Recht als Kultur“ bietet im Rahmen des gleichnamigen Forums einen Raum für transdisziplinären und transkulturellen Austausch mit internationalen Gästen und den Fellows des Kollegs. Die Forumsveranstaltungen finden dienstags ab 18 Uhr in Form von live-streams statt. Bei Voranmeldung unter recht.als.kultur@uni-bonn.de wird der jeweilige Zugangslink zeitnah übermittelt.

Das aktuelle Forumsprogramm für April bis Juli 2021 finden Sie hier (PDF).

Detaillierte Informationen zu den Einzelvorträgen finden Sie unter Aktivitäten.


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