Prof. Dr. Nina Dethloff

Co-Direktorin

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Kontakt

Prof. Dr. Nina Dethloff
Co-Direktorin des
Käte Hamburger Kolleg „Recht als Kultur“
Internationales Kolleg für Geisteswissenschaftliche Forschung
Center for Advanced Study in the Humanities "Law as Culture"
Konrad-Zuse-Platz 1-3
53227 Bonn

Telefon: (+49) 228 / 73 540 14
Telefax: (+49) 228 / 73 540 54
E-Mail: dethloff@uni-bonn.de

Curriculum Vitae

Nina Dethloff ist Inhaberin des Lehrstuhls für Bürgerliches Recht, Internationales Privatrecht, Rechtsvergleichung und Europäisches Privatrecht sowie Direktorin des Instituts für Deutsches, Europäisches und Internationales Familienrecht der Universität Bonn. Sie studierte Rechtswissenschaften in Hamburg, Genf und Freiburg. Gefördert von der Fulbright Commission erwarb sie an der Georgetown University in Washington, D.C. den Grad des Master of Laws. In den Jahren 1986 und 1987 war sie als Beraterin bei der Federal Trade Commission, Washington, D.C. tätig und seit 1987 ist sie als Attorney at Law in New York zugelassen. 1991 wurde Nina Dethloff an der Universität Freiburg promoviert, im Jahr 2000 habilitierte sie sich dort mit der Arbeit „Europäisierung des Wettbewerbsrechts". Seit 2001 forscht und lehrt Nina Dethloff an der Universität Bonn, Rufe an die Universitäten Hamburg und Lausanne lehnte sie ab. Von 2006 bis 2008 war sie Ad-hoc-Richterin am Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte.

Nina Dethloff ist Mitglied der Ständigen Deputation des Deutschen Juristentages, des Vorstands der International Society of Family Law sowie Mitglied des American Law Institute, der Commission on European Family Law und der Academia Europaea. Zudem wurde sie vom Bayerischen Staatsminister für Wissenschaft in die Internationale Expertenkommission des Elitenetzwerks Bayern berufen. Sie hat umfassend im vergleichenden und internationalen Familienrecht publiziert.

Publikationen (Auswahl)

  • Familienrecht, München, 32. Auflage 2018.
  • Unterhalt, Zugewinn- und Versorgungsausgleich - Sind unsere familienrechtlichen Ausgleichssysteme noch zeitgemäß? Gutachten A für den 67. Deutschen Juristentag, München 2008.
  • Europäisierung des Wettbewerbsrechts. Einfluss des europäischen Rechts auf das Sach- und Kollisionsrecht des unlauteren Wettbewerbs, Tübingen 2001.
  • Die einverständliche Scheidung. Eine rechtsvergleichende und rechtshistorische Untersuchung zu Umfang und Grenzen der Privatautonomie im Scheidungsrecht, München 1994.
  • Contracting in Family Law - A European Perspective, in: Boele/Woelki/Miles/Scherpe (Hrsg.), The future of family property in Europe, Intersentia, Cambridge 2011, 65 - 94.
  • Familien- und Erbrecht zwischen nationaler Rechtskultur, Vergemeinschaftung und Internationalität - Perspektiven für die Forschung,Zeitschrift für Europäisches Privatrecht 2007, 992 - 1005.
  • Europäische Vereinheitlichung des Familienrechts,Archiv für civilistische Praxis 204 (2004), 544 - 568.