Mathias Schmoeckel - „Die Jugend der Justitia“

Mathias Schmoeckel wurde 1963 in Flensburg geboren und studierte von 1983 bis 1989 Rechtswissenschaft in Bonn, Genf und München. An der Ludwig-Maximilians-Universität München promovierte er 1993 bei Hermann Nehlsen über Völkerrechtswissenschaft im Dritten Reich, im selben Jahr bestand Mathias Schmoeckel auch sein Zweites Juristisches Staatsexamen. Er war von 1993-1999 Hochschulassistent am Institut für Deutsche und Bayerische Rechtsgeschichte der Ludwig-Maximilians-Universität München. 1999 erfolgte seine Habilitation mit einer Arbeit über die Entwicklung des Beweis- und Strafprozessrechts von 1200 bis 1800, er erhielt die veniae legendi unter anderem für die Fächer Deutsche und kirchliche Rechtsgeschichte, Völkerrechtsgeschichte und Bürgerliches Recht und wurde zum 1. Juni 1999 zum Professor für Deutsche und Rheinische Rechtsgeschichte an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn ernannt.
Von Oktober 2003 bis Oktober 2004 war Mathias Schmoeckel Dekan der Rechts- und Staatswissenschaftlichen Fakultät der Bonner Universität.
Prof. Dr. Schmoeckel ist seit 2002 Vertrauensdozent der Konrad-Adenauer-Stiftung. Ausgewälte Publikationen: „Rechtsgeschichte der Wirtschaft seit dem 19. Jahrhundert“ (2008), „Erbrecht“ (2006; 2. Auflage 2009) und „Fiat Iustitia! Thema und Variationen über einen Mord in Triest“(2005).